Behandlungsablauf
1. Anamnese (Vorgespräch)
Zu Beginn findet ein ausführliches Gespräch mit dem Hundehalter statt. Dabei werden Krankengeschichte, Verhalten, Haltung sowie mögliche Vorbehandlungen oder Operationen erfasst. Auch aktuelle Symptome und Veränderungen im Alltag werden besprochen. Zusätzlich wird die Einverständniserklärung zur Behandlung ausgefüllt.
2. Beobachtung und Gangbildanalyse
Der Hund wird in Ruhe und in Bewegung beobachtet. Haltung, Bewegungsabläufe sowie mögliche Auffälligkeiten wie Lahmheiten oder Schonhaltungen werden beurteilt. Diese Beobachtung liefert wichtige Hinweise auf den Bewegungsapparat.
3. Palpation (manuelle Untersuchung)
Im Anschluss erfolgt die Untersuchung mit den Händen. Muskulatur, Gelenke und Bindegewebe werden systematisch abgetastet. Spannungen und Bewegungseinschränkungen können so lokalisiert werden.
4. Behandlung
Mit sanften, gezielten Griffen werden Blockaden gelöst und die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln und Gewebe verbessert. Die Techniken sind individuell auf den Hund abgestimmt und umfassen unter anderem:
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Mobilisation von Gelenken
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Lockerung von Muskelverspannungen
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Bindegewebs- und Faszienbehandlungen
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craniosacrale, parietale und viszerale Techniken
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Low-Level-Laser-Therapie
5. Nachruhe und Reaktion
Nach der Behandlung kann es vorübergehend zu Reaktionen wie Müdigkeit, leichter Steifheit oder vermehrtem Ruhebedürfnis kommen. Diese sind meist Teil der physiologischen Anpassung und klingen in der Regel innerhalb von 1–3 Tagen ab. Bei deutlicher Verschlechterung oder anhaltenden Beschwerden sollte eine Rücksprache oder tierärztliche Abklärung erfolgen. Für 1–2 Tage wird eine reduzierte körperliche Belastung empfohlen.
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